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Musicalische Versammlung
Musicalische Versammlung   Clarinette   Presse
 

1799 gründete der Clarinettenvituose Franz Tausch die sogenannten "Musicalischen Versammlungen", regelmäßig stattfindende Konzerte, an denen die besten Virtuosen Berlins teilnahmen. 1805 ging daraus ein Institut für Blasinstrumente hervor.

Schloß Rheinsberg Spiegelsaal Musicalische VersammlungWir wollen diese Art der musicalischen Versammlungen wieder aufleben lassen. Ein fester Stamm von Musikern um die Clarinettistin Annette Thomas bietet Programme in verschiedenen Besetzungen, von der Duo- bis zur kleinen Orchesterbesetzung, an. Diese Programme können auch nach Belieben gemischt und neu zusammengestellt werden. Einen wichtigen Bestandteil all dieser Konzertprogramme ist die Clarinette, bzw. sind Instrumente aus der Familie der Clarinetten.

 

Im Jahr 2006 gab es für das Repertoire der "Musicalischen Versammlung" gleich zwei Jubiläen:

  • 240 Jahre Clarinette in Preußen

    1766 tauchen im Kapelletat der preußischen Hofkapelle in Berlin erstmals zwei Clarinettisten auf. Wer diese beiden ersten Clarinettisten waren, ist mir nicht bekannt. Eventuell könnte man dazu weitere Forschungen anstellen.
    Auf jeden Fall ist bekannt, dass die zwei ersten Clarinettisten, die zu internationalem Ruhm gelangt sind, Ende des 18. Jahrhunderts am Hofe des Königs von Preußen angestellt waren. Es waren Joseph Beer und Franz Tausch. Interessant sind diese beiden Clarinettisten für die Geschichte dieses Instrumentes auch in sofern, dass sie die Lehrer des wohl berühmtesten Clarinettisten überhaupt waren - Heinrich Baermanns. Außerdem studierten bei ihnen auch andere bedeutende Clarinettisten aus ganz Europa, so z. B. B. H. Crusell und Michel Yost.

  • 250. Geburtstag W. A. Mozarts

    W. A. Mozart ist aus der Geschichte der Clarinette nicht wegzudenken. Hat er doch diesem Instrument einige seiner schönsten Werke gewidmet. Interessant ist, dass Mozart auch Joseph Beer kennen lernte und im Jahre 1791 bei einem Konzert Beers in Wien mitwirkte. Mozart selbst reiste im Jahre 1789 zweimal nach Potsdam, bzw. Berlin, wo er die Hofmusik König Friedrich Wilhelm II kennen lernte und von ihm mit der Komposition von Streichquartetten beauftragt wurde.
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